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Scannen unter Windows in der Karteikarte

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Bitte beachten Sie, dass die Firma ::pixelmedics - D. Schreeck-Oeser kein Systemhaus ist! Die Einrichtung, Wartung, Pflege eines Scanners insbesondere der Support bzw. die Unterstützung des Kunden bei Problemen mit dem Scanner erfolgen ausnahmslos durch das Systemhaus bzw. durch den Systembetreuer.

Technische Voraussetzungen#

  • Unter Windows wird ein funktionierender TWAIN- oder WIA-Treiber für die direkte Unterstützung der Scan-Funktion innerhalb von ::pixelmedic benötigt.
  • Bitte beachten Sie, dass nicht jeder Hersteller für den jeweiligen Scanner einen (funktionsfähigen) TWAIN- oder WIA-Treiber herstellt.
  • Auch pflegt nicht jeder Hersteller die Treiber für die jeweiligen Betriebssystemupdates. So kann es sein, dass für Ihren Scanner ggf. ein Treiber mit Windows 7 funktioniert, mit Windows 10 aber nicht.

Wichtige Hinweise#

  • Wir von ::pixelmedics können Ihnen nicht garantieren, dass die in ::pixelmedic integrierte Scannerunterstützung via TWAIN- oder WIA-Schnittstelle mit Ihrer Kombination aus Betriebssystem, Scanner und TWAIN- bzw. WIA-Treiber funktioniert.
  • Wenden Sie sich bei Problemen mit dem Scannen an Ihr Systemhaus und / oder den Scannerhersteller.
  • Falls es keinen geeigneten TWAIN- oder WIA-Treiber für Ihren Scanner geben sollte, kann ggf. auf Fremdsoftware zurückgegriffen werden. Sofern die Fremdsoftware mit einem Script (z.B. Batchdatei / .bat) ferngesteuert werden kann, kann der eigentliche Scanvorgang über die Fremdsoftware erfolgen. Als Beispiel sei für Windows die Open-Source-Software NAPS2 genannt.

Siehe auch

Windows: Scannen über Script
Das Scannen von mehreren Dokumenten ist langsam


Vorbereitungen#

  • Der Scanner muss für den aktuellen Client lokal oder über das Netzwerk erreichbar sein.
  • Der TWAIN - und / oder WIA -Treiber für den Scanner muss installiert und funktionsfähig sein.
  • In den Programmeinstellungen muss im Reiter "Allgemein" müssen bei "Verzeichnis Bildimport" und "Verzeichnis PDF-Import" lokale Verzeichnisse gewählt werden. Netzwerklaufwerke können zu Fehlfunktionen führen. Karteikarte Scan Windows 1

Scannen einer Datei direkt in die Karteikarte#

  • Sie können gescannte Dokumente jeweils nur dem aktuellen bzw. nur jeweils einem Patienten zuordnen.

  • Rufen Sie den gewünschten Patienten auf.

  • Klicken Sie auf das Scannersymbol am rechten Rand (zweites von Links in der Toolbar) Karteikarte Scan Windows 2

  • Wählen Sie im nachfolgenden Dialog zunächst aus, ob Sie über TWAIN oder WIA scannen möchten (1).

  • Dann gewünschten Scanner, durch Klick auf "Scanner auswählen" (2), aus: Karteikarte Scan Windows 2


TWAIN#

  • Es erscheint anschließend ein Auswahldialog. Markieren Sie den gewünschten Scanner und klicken Sie auf "Auswählen" Karteikarte Scan Windows 3

  • Danach können Sie noch zusätzliche Voreinstellungen vornehmen (z.B. Format, Dateiname usw.), i. d. R. brauchen Sie nichts zu ändern.

  • Klicken Sie auf "Dateien(en) scannen", um das Scannen zu starten. Sollte jetzt eine Fehlermeldung erscheinen, das Programm einfrieren oder das Programm abrupt beendet werden, liegt in der Regel ein Problem mit dem TWAIN-Treiber vor (siehe Hinweise oben).

  • Anschließend erscheint ein herstellerspezifischer Dialog, mit dem Sie den eigentlichen Scanvorgang steuern. Als Beispiel sehen Sie einen Dialog von einem HP-Scanner. Da diese Dialoge vom Scannerhersteller erstellt werden, können die Dialoge von unserem Beispiel stark abweichen. Für weitere Informationen bezüglich des eigentlichen Scan-Vorgangs müssen Sie ggf. ins Handbuch des Scanners schauen.
    Beispieldialog "TWAIN": Karteikarte Scan Windows 4

  • Vergessen Sie nicht auf den "Scannen"-Button (2) zu klicken, falls Ihnen ein solcher angeboten wird.

  • Nach dem erfolgreichen Scannen erscheint in der Regel ein Bearbeitungsdialog wie in unserem TWAIN-Beispiel: Karteikarte Scan Windows 5

  • Nachdem Sie ggf. einige Verbesserungen durchgeführt haben, klicken Sie auf "Fertig" (3).


WIA#

  • Es erscheint ein Auswahldialog. Markieren Sie den gewünschten Scanner und klicken Sie auf "OK"Karteikarte Scan Windows 6
  • Als Beispiel sehen Sie einen Dialog von einem HP-Scanner. Da diese Dialoge vom Scannerhersteller erstellt werden, können die Dialoge von unserem Beispiel stark abweichen. Für weitere Informationen bezüglich des eigentlichen Scan-Vorgangs müssen Sie ggf. ins Handbuch des Scanners schauen.
  • Sie können noch zusätzliche Voreinstellungen vornehmen (z.B. Farbe, Dateiformat usw.).Bitte wählen Sie als Dateiformat "JPG". Andere Dateiformate wie "TIFF" können ggf. zu Fehlern führen.
  • Klicken Sie auf "Scannen" (1), um das Scannen zu starten. Sollte jetzt eine Fehlermeldung erscheinen, das Programm einfrieren oder das Programm abrupt beendet werden, liegt in der Regel ein Problem mit dem WIA-Treiber vor (siehe Hinweise oben). Karteikarte Scan Windows 7
  • Vergessen Sie nicht auf den "Scannen"-Button (1) zu klicken, falls Ihnen ein solcher angeboten wird.

Importieren#

  • Nach dem Scannen befinden Sie sich wieder im Import-Dialog von ::pixelmedic. Auf der linken Seite werden Informationen über die neue Scan-Datei angezeigt. Der grüne Punkt vor dem Dateinamen symbolisiert, dass der Dateiname im Patientenverzeichnis noch nicht vorhanden ist. Sollte dort ein roter Punkt angezeigt werden, muss der Dateiname in der Spalte "neuer Dateiname" geändert werden. Über das Ankreuzfeld können Sie bestimmen, ob die Dateien automatisch umbenannt werden sollen (Patientenname und Datumsstempel). Über eine Toolbar links unten haben Sie verschiedene Möglichkeiten: Vorschau aufrufen um die neu gescannte Datei anzuzeigen sowie die Dateien zu markieren und oder zu löschen. Karteikarte Scan Windows 8

  • Sie können den Scanvorgang beliebig oft wiederholen und somit für den aktuellen Patienten mehrere Dokumente, mit jeweils beliebig vielen Seiten, erzeugen.

  • Legen Sie abschließend fest, ob die neu gescannten Dateien kopiert oder verschoben werden sollen:

    • Beim Kopieren verbleibt die Datei in Ihrem Scanverzeichnis und kann ggf. für Irritationen sorgen, da Sie vielleicht nicht mehr wissen, ob eine Datei wirklich importiert und dem Patienten zugeordnet wurde.
    • Beim Verschieben wird nach dem Import die lokale Kopie gelöscht. Der Vorteil ist, dass der Import- bzw. Scanordner in der Regel leer ist. Der Nachteil ist, dass wenn Sie sich beim Patienten geirrt haben oder es ein technisches Problem gab, die Scandatei gelöscht ist.
  • Wenn Sie mit dem Scannen für den aktuellen Patienten fertig sind, klicken Sie auf "Importieren & Beenden" (5).

    • Beim Importieren werden die gescannten Dateien in das Patientenverzeichnis kopiert bzw. verschoben.
    • Danach wird jeweils ein automatischer Karteikarteneintrag (6) und ein Vorschaubild (7) je Scandatei erstellt: Karteikarte Scan Windows 9
  • Bei Bedarf können Sie zusätzlichen Text für den automatischen Karteikarteneintrag erfassen. Hierfür einfach den gewünschten Eintrag markieren und auf "Ändern" klicken bzw. auf den Eintrag doppelklicken.